Fulda Galerie Motor der Wirtschaft
Der neue Stadtteil Fulda Galerie

"Einen wahren Boom hat Fuldas neuer Stadtteil, die Fulda Galerie, zwischen Sickels und Neuenberg im letzten Jahr erlebt. 200 Grundstücke sind verkauft, 250 Menschen leben in den neuen 50 Einfamilienhäusern, die bereits fertiggestellt sind. Etwa 100 Häuser sind zurzeit im Bau", berichtete Oberbürgermeister Gerhard Möller aus der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrats der Projektgesellschaft, die den Stadtteil plant, entwickelt und vermarktet.

Der Aufsichtsrat habe die "positive Entwicklung" begrüßt und die Finanzpläne der Gesellschaft gebilligt und weitere Projekte, wie den Bau einer Messehalle, beschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Als absolutes Sahnestück habe sich, so Geschäftsführer Klaus Krolopp, der dritte Bauabschnitt Wohnpark Wäldchen entwickelt. Dort konnten innerhalb von drei Monaten 35 Grundstücke, "von denen aus man in absolut ruhiger Lage auf Dom, Frauenberg, die Rhön und das Fuldatal blicken kann", verkauft werden. Etwa 20 Grundstücke seien dort noch zu haben. Aber auch der "Wohnpark Süd" habe sich gut entwickelt. 56 Grundstücke seien verkauft, etwa 20 noch frei. Laut Krolopp werde im Laufe des nächsten Jahres der Bebauungsplan für den nächsten Bauabschnitt den "Wohnpark Mitte" erarbeitet, so dass voraussichtlich im Herbst 70 weitere Grundstücke zum Verkauf bereit stehen.

Der Sport- und Bewegungskindergarten "Fulda Galerie" werde am 1. März 2004 fertig und die ersten Gruppen können dann dort einziehen. Dies teilte Geschäftsführer Werner Schäfer mit, der davon ausgeht, dass die Außenanlagen im Mai/Juni benutzbar sein werden, so dass dann zur Jahresmitte auch die offizielle Einweihung des Kindergartens erfolgen könne.
Wie Schäfer weiter ausführte, werde das etwa 60.000 Quadratmeter große künftige Messegelände, das zurzeit im Bau sei, rechtzeitig im Mai nächsten Jahres zur Eröffnung der "RETTmobil", der künftigen "Leitmesse" auf der Fulda Galerie, zur Verfügung stehen.
Wie Geschäftsführer Klaus Krolopp weiter berichtete, werde intensiv an der Entwicklung und dem Ausbau der Infrastruktur, die den neuen Stadtteil für Ansiedlungen so attraktiv machen, gearbeitet. Verhandlungen mit Investoren zum Bau eines Nahversorgungszentrums seien im vollen Gange. Mit dem Kindergarten, einem attraktiven Gewerbegebiet und Grünanlagen, werde die Fulda Galerie nicht nur auf Grund ihrer Lage und Innenstadtnähe ausgezeichnete Entwicklungschancen haben, die moderne Infrastruktur werde auch dazu beitragen, das Entwicklungsziel, nämlich die Ansiedlung von etwa 3.500 Menschen, zu erreichen.

Wie Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Möller sagte, habe sich die Fulda Galerie als Motor der regionalen Wirtschaft entwickelt. So habe allein die Projektgesellschaft im Jahre 2003 rund fünf Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Für 2004 sind Investitionen von rund 13 Millionen Euro in den Finanzplänen der Gesellschaft vorgesehen. Wenn man, so Möller, noch die privaten Investitionen von rund 20 Millionen Euro jährlich hinzurechnet, werde deutlich, welche Impulse von der Fulda Galerie für die regionale Wirtschaft ausgehen. Weil etwa 30 Prozent der Grundstückseigentümer von außerhalb kämen, werde auch der städtische Haushalt auf Dauer profitieren.
"Da der Bundestag nicht den Wegfall der Eigenheimzulage beschlossen hat, gehen wir davon aus, dass die Entwicklung der Fulda Galerie weiter so erfolgreich wie bisher verlaufen wird, zumal dieses Gebiet sowohl von den Grundstückspreisen her als auch vom attraktiven Umfeld das Entwicklungsgebiet der Region schlechthin ist", so Möller.

Gelesen: Bericht - Fuldaer Zeitung, 2003