Abbruch der Wohn- und Geschäftshäuser am Gemüsemarkt beendet
Umgestaltung des Fuldaer Gemüsemarktes

Am Fuldaer Gemüsemarkt haben die Abbruchmaschinen "ganze Arbeit" geleistet. Heute mittag fiel buchstäblich die letzte Ecke des einstigen Geschäfts- und Wohnhauses durch die Betongreifer in Schutt und Asche. Ein riesiger Berg von Beton, Mauersteine, Stahl , Holz und Kabeln türmt sich am Rande auf. Der spektakuläre Abbruch mitten in der Fuldaer Innenstadt lockt auch "Dauergucker" an, die durchaus bis zu einer Stunde fasziniert dem Treiben der Abbruchmannschaft zuschauen.

Nicht nur Architekt Günther Swoboda ist äußerst zufrieden über den guten und reibungslosen Verlauf der Abbrucharbeiten am Gemüsemarkt. Auch Fuldas OB Dr. Alois Rhiel freut sich über den zügigen und planmäßigen Fortschritt und fügt hinzu: "Ich bin sicher, dass der Stadt an dieser Stelle ein gelungenes Stück Stadtsanierung geschenkt wird."

Laut Swoboda sei das Abbruchunternehmen "voll im Plan". Schon am Montag (22.07.) könne das Café Gerk wieder öffnen. Der restliche Rückbau soll laut Swoboda am kommenden Montag folgen. Einzig die Trafostation bleibt noch in den nächsten sechs Wochen stehen.

Der riesige Berg Bauschutt hat inzwischen viel von seiner Größe verloren. Etwas mehr als die Hälfte des Abbruchmaterials ist von den Lkw´s, von denen täglich zwischen 4 bis 6 pausenlos im Wechsel im Einsatz sind, abgefahren. Ab der nächsten Woche werden die Kipper ihre Ladung über die Mühlengasse abfahren, da die Kinder des kinderhauses St. Luise in Ferien sind.

Laut Swoboda erfolgt noch im Juli die Submission für die Neubauten. Ende Juli werde der Vorstand des Siedlungswerkes die Aufträge vergeben, so dass am 26. August die Baustelle für das Haus A eingerichtet werden kann. Im November nächsten Jahres sollen die neuen Wohnungen am Gemüsemarkt bezugsfertig sein.

Gelesen: Bericht - Osthessen-News, 2002